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Hochwasserpumpwerk Völser Gießen

Bauherr: Marktgemeinde Völs
Ort: Völs
Bauumfang: Neuerrichtung eines Hochwasserpumpwerks am Völser Gießen

AEP-Völser Gießen
AEP-Völser Gießen
AEP-Völser Gießen
AEP-Völser Gießen
AEP-Völser Gießen
AEP-Völser Gießen
AEP-Völser Gießen
AEP-Völser Gießen
AEP-Völser Gießen
 

Für das im Rahmen des Inn-Hochwasserschutz geplante Hochwasserpumpwerk Völser Gießen erhielt die AEP Planung und Beratung GmbH den Auftrag zur Durchführung der Förderungsabwicklung, Baustellenkoordination, Örtlichen Bauaufsicht sowie Kollaudierung des Bauvorhabens.

Das Pumpwerk wurde als wirksamer Hochwasserschutz aufgrund der beträchtlichen Überflutungsschäden während des Hochwasserereignisses vom August 2005 konzipiert und soll die bestehenden Siedlungsgebiete gegenüber Hochwässern des Inn schützen.

Die gesamte Anlage besteht aus einer Wehranlage mit Weganhebung und dem eigentlichen Hochwasserpumpwerk samt Ablaufgerinne. Im Zuge der Baumaßnahmen wurden aus Platzgründen auch der Hauptsammler und die Notbeileitung des Kanals verlegt.

Beim Hochwasserpumpwerk handelt es sich um ein größtenteils unterirdisch und wasserundurchlässig errichtetes Stahlbetonbauwerk. Mit den 5 vorhandenen Pumpensätzen kann ein HQ30 im Ausmaß von rund 7,5 m³/s bewältigt werden. Zusätzlich wurde ein Reservepumpensatz eingebaut, mit dem die maximal förderbare Wassermenge rund 9,0 m³/s beträgt was annähernd einem HQ100 entspricht. Im hochbaulichen Teil des Pumpwerks sind die Schaltschränke sowie andere Anlagenteile der EMSR-Technik untergebracht.

Die Wehranlage schließt sich selbstständig, sobald der Rückstau vom Inn bzw. der Wasserspiegel im Gießen die kritische Marke erreicht. Das Wasser fließt anschließend automatisch in das Hochwasserpumpwerk und wird aus dem Gießen gepumpt.