E-Mail |T +43 5242 71455 |

Hochkrimml/Gerlosplatte – Zillertal Arena

Bauherr: Hochkrimmler Seilbahnen GmbH
Ort: Krimml/Hochkrimml
Bauumfang: Schneeanlage

AEP Hochkrimml: Wasserableitung am Durlassboden
AEP Hochkrimml: Wasserfassung und Pumphaus 1 am Durlassboden
AEP Hochkrimml: Innenansicht Pumpstation 2
AEP Hochkrimml: Innenansicht Pumpstation 2
AEP_Hochkrimml
AEP Hochkrimml: Gerätelager Pumpstation 2
AEP Hochkrimml: Pumpstation 2 mit Verbau der Kühltürme
AEP Hochkrimml: ansprechende Gestaltung durch Lärchenholzverkleidung
AEP Hochkrimml: Innenansicht Pumpstation 2
AEP Hochkrimml: Detail Pumpstation 2
AEP Hochkrimml: hochwertige und technisch ausgereifte Technik
AEP Hochkrimml: Innenansicht Pumpstation 2
AEP Hochkrimml: Innenansicht Pumpstation 2
AEP Hochkrimml: auf der Gerlosplatte
AEP Hochkrimml: einer von 65 Schneeerzeugern im Skigebiet
 

Das Konzept zur technischen Beschneiung der Gerlosplatte sieht eine innovative und besonders ressourcenschonende Lösung vor.

Statt wie oftmals üblich, das Schneiwasser in einen hochgelegenen Speicherteich zu pumpen, spart dieses Konzept den kostenintensiven Bau eines Speicherteiches und nützt das zur Verfügung stehende Wasser eines Zuflusses zum Speicher Durlassboden.

Mittels 2 Pumpstationen und einer Spange über den Plattenkogel wird das Schneiwasser im gesamten Gebiet gezielt über ein ausgeklügeltes Feldleitungssystem verteilt und eine vollautomatische Beschneiung ermöglicht.

In der ersten Ausbaustufe 2011 wurden 2 Pumpstationen mit je 2 Pumpensätzen errichtet. Diese versorgen das Gebiet mit bis zu 100 l/s. Die Pumpstationen mit jeweils 700 kW und max. 64 bar Ausgangsdruck versorgen über 80 Zapfstellen 35 Schneeerzeuger, davon 10 Schneitürme in Vollautomatik. Die Wasserableitung erfolgt über eine Direktableitung am Zufluss Durlassboden zum Wasserbehälter unterhalb der Pumpstation 1. Von dort wird das Wasser zur Pumpstation 2 an der Bergstation des Plattenkogel Express I gepumpt, gekühlt und verteilt. In diese Anlage wurde auch der Altbestand (25 l/s und 130 kW) eingebunden.

Im Endausbau 2012 wurde auf 54 ha Schneifläche (70 % der Gesamtpistenfläche) und die maximal erreichbaren 200 l/s (2.000 qm Schnee in der Stunde) ausgebaut. Die bereits errichteten Pumpstationen wurden von je 2 auf 4 Pumpensätze und einer elektrischen Anschlussleistung von 1.400 kW erweitert. Die jeweils 4 Pumpensätze gewährleisten auch eine möglichst hohe Ausfallsicherheit. Über 200 Zapfstellen versorgen vollautomatisch 65 Schneeerzeuger, davon 30 Schneitürme. Dazu wurde das gesamte Leitsystem in jedem Detail abgestimmt. Damit wurde eine Beschneiung im Grenztemperaturbereich schlagkräftiger und eine Grundbeschneiung in rund 100 Stunden möglich.